Neuer Link!

Hallo Freunde, Verwandte und alle Interessierten.

Vielen Dank dass Ihr mich hier verfolgt habt.
3 Jahre hat die Planung gedauert.

Bisher war es ein langer Weg bis es heute endlich losgehen konnte.

Ab jetzt ist es ein langer Fußmarsch.

Es gibt einen neuen Link.
Verfolgt mich Live auf:

www.longtrailtotibet.com

Auf Facebook findet Ihr mich mit:
Long Trail to Tibet

Die Reise hat bereits begonnen.
Folgt mir!

Bis gleich…

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I’m lost!

07.02.2012 – 12:37Uhr
Irgendwo im Wald bei Sonthofen im Allgäu

Da steh ich nun. Bei -11°c bis zu den Knien im Schnee, Irgendwo im Allgäu, mitten im Wald . Es ist saukalt und ich hab keine Ahnung wo ich bin.

Aber zurück zum Anfang.
Heut bin ich bei Marco Plass. Einem Experten wenn es um Orientierung und Überleben im Freien geht.
Wir kennen uns da Marco viele Kurse in der Münchner Globetrotter Filiale gibt.
Marco fand mein Projekt klasse und hat mir 2 kostenfreie Workshop Tage angeboten.

Heute ist Tag 1: “Orientierung im Gelände” und “Umgang mit Karte, Kompass, Höhenmesser und GPS”
Zuerst gehen wir im warmen Wohnzimmer die Theorie durch. Es ist spannend zu sehen was mann aus einer Karte alles an Informationen lesen kann. Nach gut 2h geht es dann raus in’s Gelände.

Wer kam auf die Idee an so einem Tag raus zu gehen?
Hmmmm… Wir natürlich!
Wir fahren noch ca. 20min mit dem Auto bis wir direkt neben der Strasse irgendwo im nichts parken.
Dann gibt mir Marco eine Karte und zeigt mir wo wir uns befinden. Unweit von unserem Standort ist auf der Karte ein weiterer Punkt eingezeichnet. Da wollen wir hin. Und ich soll uns führen. Marco hält sich zurück und hilft nur wenn es nötig ist. Nun gilt es das theoretische Wissen in der Praxis anzuwenden.

Zunächst geht es auf guten Wegen voran. Bald jedoch müssen wir den gemütlichen Wanderweg verlassen um zum Ziel zu gelangen. Wir gehen quer Feld ein und laufen durch Knietiefen Schnee. Es sind -11°c und es geht steil bergauf. Und plötzlich stehen wir mitten im Wald. Ein Blick auf die Karte hilft mir nicht weiter.

Alles sieht gleich aus. Überall Bäume Hier gibt es keinen Anhaltspunkt.
Also müssen wir weiter bis ein markanter Punkt erreicht wird.
Als dann vor uns eine markante Felswand auftaucht schau ich auf die Karte und dachte sofort – Aha, da sind wir also. Dann schaut sich das Marco an und sagt: Hmmmm… Bist Du sicher das wir grad vor dieser Felswand stehen die Du grad auf der Karte gezeigt hast!?
Ich Denk schon sag ich.
Und er erklärt ganz in Ruhe das es diese Felswand nicht sein kann da diese laut Karte noch 250m entfernt wäre. Das ist weit außerhalb unserer Sichtweite. Es muss sich also um eine andere Felswand handeln. Und Marco zeigt mir auf der Karte an welcher Stelle wir uns tatsächlich grad befinden.

Ich merke dass Marco hier einfach in seinem Element ist.
Unglaublich. Ich hab gedacht wir wären schon viel weiter gelaufen. Jedoch geht man in diesem Gelände wesentlich langsamer da es steil bergauf geht und das ganze im Tiefschnee nochmal anstrengender ist.

Es sind viele Punkte die ich bei der Orientierung im Gelände beachten muss wenn ich mich nicht verlaufen will.
Letztendlich sind wir dann mit Marco’s hilfe am Ziel angekommen. Es gibt noch so vieles auf der Welt was ich noch nicht weiß und was ich noch lernen und erfahren möchte.
Der weg ist noch lang.

Ich hab an diesem Tag wahnsinnig viel gelernt und ich freue mich mehr und mehr auf meine Reise.

Danke Marco.

Wenn Ihr Marco kennenlernen und einen seiner vielen Kurse besuchen wollt schaut Euch seine Website an:

www.max-your-limits.com

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Sponsorgespräch in der Globetrotter Ausrüstung Hauptzentrale

24.01.2012 – 11:36Uhr – Hamburg Hbf – Gleis 6b
Warten auf’s Klo…

Nach 6 1/2h ICE fahren drückt der Kaffe ganz schön auf die Blase…
Gleich kommt der Zug zur Globetrotter Hauptzentrale.

Es steht ein sehr wichtiges Gespräch an denn es geht heut darum, ob Globetrotter Ausrüstung mich bei meinem Projekt unterstützt und mich ausstattet.
Es geht um sehr viel. Ich bin nervös und wahnsinnig aufgeregt.

Der Empfang in der Zentrale ist warm und herzlich – obwohl wir uns noch nicht kannten sind wir doch von Herzen Globetrotter.
Über 4h sprechen wir über mein Projekt. Gehen nahezu jedes Detail durch.
Sie hören interessiert zu. Dann spricht Iris Tews (zuständig für Spenden und Sponsoring bei Globetrotter Ausrüstung).
Und meine Augen fangen an zu leuchten. Was jetzt folgt ist unglaublich…

Globetrotter ist sehr begeistert von meinem Projekt, stattet mich mit Ausrüstung aus und dreht ordentlich die Werbetrommel für mich. Meine Story erscheint auf mehreren Webseiten und Magazinen von Globetrotter, im Monatlichen Newsletter und im Hausinternen Mitarbeitermagazin.
Und noch viel mehr:
Globetrotter spendet eine große Summe an Shelter 108 e.V – Dem guten Zweck meiner Reise.
Ich bin überwältigt und in diesem Moment so unendlich stolz auf mich.

Noch kann ich es nicht richtig fassen. Was für ein riesen Erfolg. Ich hab es geschafft schon jetzt vor der eigentlichen Reise Spendengelder für Shelter 108 zu bekommen.

Ich habe durch mein handeln die Welt ein stück weit besser gemacht und zum positiven verändert.
Das war mein Ziel.
Bisher hab ich von solchen Entscheidungsgesprächen immer nur in der Zeitung gelesen oder im TV gesehen. Heut war ich mittendrin.
Ab jetzt schreib ich mein eigenes Abenteuer.

Ich bin so unendlich dankbar.
Danke an alle die zu diesem Erfolg beigetragen haben.

Als wir nach dem Gespräch das Haus verlassen springe ich in die Luft und schreie vor Freude in die Welt.

Was für ein Tag…

Als wir gegen 23:45Uhr wieder in München sind, falle ich in einen traumlosen Schlaf.

“Wenn du etwas ganz fest willst, dann wird das Universum darauf hinwirken, daß du es erreichen wirst.”
– Paulo Coelho, Der Alchimist

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Die Präsentation

Hallo,

hier findet Ihr meine Präsentation inkl. Sponsoranfrage.

LWTT-Präsentation

Sinnvoll sind Sponsoren, die das Projekt technisch, finanziell, mit entsprechendem Know-How oder
Service-Leistungen unterstützen können. Der Gewinn für Sponsoren liegt überwiegend darin gemeinsam zum
Erfolg des Unternehmens beizutragen und einem breiterem Publikum durch Stephan’s Abenteuerlust noch fremde
Länder , vor allem aber die Geschichte Tibets näher zu bringen.

Sponsoren unterstützen Stephan bei seiner Reise, leisten wichtige Aufklärung und unterstützen mit der Hälfte des gespendeten Geldes das Hilfsprojekt Shelter 108 e.V

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Happy new year!

Happy New year everyone!

Here’s something I found on the web yesterday.

The five regrets
by Paulo Coelho on June 23, 2011

For many years I worked in palliative care. My patients were those who had gone home to die. I was with them for the last three to twelve weeks of their lives.

When questioned about any regrets they had or anything they would do differently, common themes surfaced again and again. Here are the most common five:

1. I wish I’d had the courage to live a life true to myself, not the life others expected of me.

When people realize that their life is almost over and look back clearly on it, it is easy to see how many dreams have gone unfulfilled. Most people had to die knowing that it was due to choices they had made, or not made.

From the moment that you lose your health, it is too late. Health brings a freedom very few realize, until they no longer have it.

2. I wish I didn’t work so hard.

This came from every male patient that I nursed. All of the men I nursed deeply regretted spending so much of their lives on the treadmill of a work existence.

3. I wish I’d had the courage to express my feelings.

Many people suppressed their feelings in order to keep peace with others. As a result, they settled for a mediocre existence and never became who they were truly capable of becoming. Many developed illnesses relating to the bitterness and resentment they carried as a result.

4. I wish I had stayed in touch with my friends.

Often they would not truly realize the full benefits of old friends until their dying weeks and it was not always possible to track them down. Many had become so caught up in their own lives that they had let golden friendships slip by over the years. There were many deep regrets about not giving friendships the time and effort that they deserved. Everyone misses their friends when they are dying.

5. I wish that I had let myself be happier.

This is a surprisingly common one. Many did not realize until the end that happiness is a choice. They had stayed stuck in old patterns and habits. The so-called ‘comfort’ of familiarity overflowed into their emotions, as well as their physical lives. Fear of change had them pretending to others, and to their selves, that they were content. When deep within, they longed to laugh properly and have silliness in their life again.

Think about that and make the best out of 2012.

By the way…
My journey starts exactly in 10 weeks… ;)

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Die 1. Präsentation

Donnerstag, 29.12.2011 – 09:55Uhr

Iss mir schlecht. Hab die ganze Nacht vor Aufregung nicht geschlafen. Und gleich ist es soweit. Die Präsentation meines Projektes vor der Geschäftsleitung der Münchener Globetrotter Ausrüstung Filiale…

Wie werden sie reagieren wenn sie erfahren das ich in 10 Wochen am 11.03.2012 mal eben weg bin?

Die Knie schlottern. Leider habe ich keinen Weg gefunden es ihnen schonend beizubringen. Also hab ich die Fakten auf den Tisch gelegt…

Hier findet Ihr meine Präsentation inkl. Sponsoranfrage.

LWTT-Präsentation

Ich werde eine Reise unternehmen um die Freiheit zu nutzen die ich habe. Die wir alle haben. Sollte Mann meinen. Leider trifft das nur auf die westliche Welt zu. In Asien, speziell in Tibet sind die Menschen nicht so frei wie wir. Die Grenzen dieser Menschen sind Real. Während viele Grenzen der westlichen Zivilisation nur im Kopf existieren.

Der Preis meiner Freiheit:
Jeden Tag muss ich für meine Unterkunft und Nahrung kämpfen. Aber diesen Preis zähle ich gern…

Wie es weitergeht und ob ich von Globetrotter Ausrüstung unterstützt werde erfahrt ihr bald…

Bleibt gespannt!

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About the meaning of moments…

As time goes by…

It´s strange…

Since I know the day when I start my big jouney, everything changed. Especially the meaning of moments.

It´s like you know the day when you’re gonna die.

Some things lose their meanings – Moments like when somebody is angry about you or even the parking ticket on the front window of your car.

On the other hand becomes moments very important – Moments like the breakfast with my girlfriend or the party with your friends around.

You enjoy more and more the good things that happen in your life. Maybe because you know that you will miss these kind of moments within the next 2 years…

 

 

Wie die Zeit vergeht…

Es ist merkwürdig…

Seitdem ich meinen Starttermin bekannt gegeben habe verändern sich die Dinge. Ganz besonders die Bedeutung von bestimmten Momenten.

Es ist als wenn Du Deinen Tag kennen würdest an dem Du sterben wirst.

Einige Dinge verlieren an Bedeutung – Oder mann misst ihnen bei langem nicht mehr so viel Bedeutung zu als mann das vielleicht früher getan hätte. Momente wie z.bsp wenn jemand sehr wütend auf Dich ist und Dich vielleicht anschreit – Oder sogar der Strafzettel am Auto.

Auf der anderen Seite werden bestimmte Momente immer wichtiger – Momente wie z.bsp das gemeinsame Frühstück mit meiner Freundin oder die Party mit Freunden.

Du geniest immer mehr die positiven Dinge die Dir tagtäglich geschehen. Vielleicht weil Du weist dass Du diese Momente in den nächsten 2 Jahren vermissen wirst…

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